Auch Umweltorganisationen kommen nicht
ohne Strom aus
Der elektrische Strom hat unser Leben fest im
Griff. Er wird auf vielfältige Weise produziert, er fliesst in
allen Herren Länder ununterbrochen und kaum mehr gibt es noch
Gegenstände im Alltag, die man nicht auch mit Strom betreiben
kann: Puppen, Pfeffermühlen, Rollläden, Fahrräder, Hammer,
Tacker, und so weiter. In jedem Haushalt stehen heute an die 50
Apparate, die mit Strom versorgt werden. Fernseher,
Kühlschrank, Waschmaschine, Geschirrspüler und mindestens zwei
Dutzend Lichtquellen finden sich in jeden Haushalt. Dazu kommen
Computer und Mobiltelefone, ohne die sich mancher sein Leben
gar nicht mehr vorstellen könnte.
Klar, dass sich mache Umweltorganisation wie
Greenpeace Sorgen um die vernünftige Nutzung des Stroms und
natürlich die Produktion des erhöhten Bedarfs macht. In den
meisten Fällen werden elektronische Geräte gekauft, ohne dass
sich der Konsument darüber Gedanken macht, welche Auswirkungen
der Einsatz auf die Umwelt haben wird. Und dennoch: Auch
Aktivisten benötigen in ihren Camps Strom für die wichtigsten
Dinge. Organisationen wie Greenpeace schliessen den Einsatz von
Notstromaggregaten aus diesem Grund nicht aus, denn besonders
bei heiklen Unternehmungen sind auch sie darauf Angewiesen,
nicht plötzlich im Dunkeln zu tappen.
Notstromaggregate haben den grossen Vorteil,
dass sie nahezu überall eingesetzt werden können. Strom kann
nicht gespeichert werden, sondern muss dann produziert werden,
wenn er gebraucht wird. Batterien haben nur eine beschränkte
Lebensdauer und erlauben es selten, mehr als eine Spannung von
24 Volt zu speichern. Für die Ansprüche professionell
betriebener Camps natürlich viel zu wenig. So kommt auch hier
ein Notstromaggregat zum Einsatz, das sich
in vielen Situationen schon bewährt hat. Es mag an dieser
Stelle etwas ironisch erscheinen, dass eine
Umweltorganisation den Einsatz dieselbetriebener und damit
Umwelt belastender Aggregate gutheisst. Es ist aber auch ein
deutliches Zeichen dafür, dass der Einsatz der
Notstromaggregaten deutlich umweltfreundlicher geworden, und
manchmal halt eben unumgänglich ist. Letztlich entscheidet
der vernünftige Umgang darüber, oder sich der Einsatz lohnt
und ob er der Umwelt zugetraut werden soll.
Im Zuge der Entwicklungen modernen
Notstromaggregate, sind auch für den Betrieb derselben
deutliche Verbesserungen erzielt worden. So gelten gesetzliche
Abgasbestimmungen auch für benzin- und dieselbetriebene
Generatoren, ausserdem muss für die Verwendung eines solchen
Apparates ein wichtiger Grund vorliegen, da dessen Einsatz mit
gewissen Lärmemissionen verbunden ist. Es würde wohl niemand
schätzen, wenn jeder in der Nachbarschaft seinen Strombedarf
mittels einem Notstromaggregat selber produzieren
würde.
So bedarf es schon einer speziellen Aktion oder
einem Camp in freier Wildbahn, wenn Organisationen wie
Greenpeace auf die Dienste des Notstroms setzen. Die Verwendung
eines modernen Gerätes ist dabei selbstverständlich, was aber
kein Problem ist, denn Notstromaggregate haben besonders in den
letzten Jahren technische Fortschritte gemacht. Sie liefern
mehr Strom, bei gleichzeitiger Senkung giftiger Ausstösse.
Ähnlich bei einem Automobil werden bei einem Notstromaggregat
die Abgase durch Partikelfilter, und Katalysatoren gereinigt
und gewährleisten so eine saubere Verwendung. So sauber, dass
auch Umweltorganisationen wie Greenpeace nicht auf deren
Dienste verzichten.
|