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Meeressäuger, wie zum Beispiel Kugelrobben oder Seehunde, sind grundsätzlich als sehr beliebt zu bezeichnen.
Millionen von Menschen begeben sich zum Beispiel in die Zoos und Aquariums, um sich die Geschöpfe dieser Gattung
mit eigenen Augen anzusehen. Nur wenige Leute bedenken währenddessen die Tatsache, dass es sich dabei genau um jene
Tiere handelt, die durch die Aktivitäten der Menschen stark bedroht sind. Doch leider entspricht dies der Wahrheit:
Immer mehr Meeressäuger sind vor dem Aussterben bedroht. In manchen Fällen ist dieses Schreckensszenario kaum noch
abzuwenden.
Bei manch anderen Bewohnern des Meeres ist es wiederum noch nicht zu spät. Es ist somit also die
Aufgabe der Menschheit, dem Schutz der Meeressäuger eine größere Gewichtung zu schenken und somit dazu beizutragen,
dass nicht noch mehr Geschöpfe dieser Art lediglich der Vergangenheit angehören.
Threatened Marine Mammals
Die NABU hat diese Tatsache längst erkannt und es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung über die
Bedrohung der Meeressäuger zu informieren. Laut aktueller Berichte ist die größte Gefährdung auf die Stellnetze der
Fischer zurückzuführen. Somit mag durchaus ein schlechtes Gewissen aufkommen, wenn man sich zum Fischhändler begibt
und einen Einkauf tätigt. Wer nämlich Geld für Fische ausgibt, der gibt somit indirekt den Auftrag für die Nutzung
weiterer Stellnetze. Doch soll man deshalb gleich gänzlich auf Fisch verzichten? Schließlich hört man von der
anderen Seite wieder die Statements der Ernährungsexperten, die immer wieder den Ratschlag geben, möglichst viel
Fisch zu essen. Schließlich ist Fisch erheblich gesunder als Fleisch.
Als Freund der Meerestiere ist somit nur zu hoffen, dass der Fischfang zukünftig gezielter vonstatten geht. Derzeit
sind zum Beispiel auch die Delphine gefährdet, wenn die Fischer Tintenfische fangen wollen. Delphine verfangen sich
nämlich ebenfalls in den Netzen, was für die Delphine grundsätzlich ein Todesurteil darstellt.
Die Aktivitäten der Fischer sind aber noch nicht einmal die einzigen Aktivitäten, die dem Schutz der Meeressäuger
widersprechen. Meeresbiologen machen zum Beispiel darauf aufmerksam, dass auch die Altmunition eine gravierende
Gefahr für die Bewohner des Meeres darstellt. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass sowohl die Nordsee als auch
die Ostsee immer öfter für die Beseitigung alter Munition genutzt wird. Bis zu 1,3 Milliarden Tonnen Altmunition
wird mittlerweile auf dem Meeresboden der Ost- und Nordsee vermutet. Durch die hierin enthaltenen Schadstoffe
stellt dies eine große Gefahr dar.
Somit lautet die Forderung vieler Tierschützer, nach einer anderen Beseitigungsmethode für die
Munition zu suchen. Anderenfalls wäre nämlich leider damit zu rechnen, dass durch die Schadstoffe noch viele
weitere Meeressäuger aussterben werden. Es ist also zu hoffen, dass zukünftig daran gearbeitet wird, die
Meeresbewohner so wenig wie möglich in ihrem Umfeld zu beeinträchtigen. Alle Menschen sollten also dafür Sorge
tragen, dass nicht noch weitere Meeres - Geschöpfe vor dem Aussterben bedroht sind. Dabei sind natürlich
insbesondere auch die Politiker gefordert. Weitere Informationen zum Thema "Schutz der Meeressäuger" sind
selbstverständlich auf verschiedenen Internetseiten zu finden.